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„Women at Work — Career Management in Arabic and Islamic Countries”

Einladung zur Podiumsdiskussion
am 2. Dezember 2013, 20.00 Uhr c.t.,
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Brsg.


Welche Karriere- und Aufstiegschancen haben junge Frauen aus Jordanien, Palästina und Tunesien? Mit welchen Schwierigkeiten im Berufsalltag sind sie in ihren Heimatländern konfrontiert? Diese sind die Fragen, um die es in der Podiumsdiskussion „Women at Work — Career Management in Arabic and Islamic Countries” geht. Ein besonderer Fokus wird auf der Situation in dem Transformationsland Tunesien liegen. Die politischen Umbrüche lassen dort für Frauen einen Wandel im Arbeitsalltag erwarten.

Die individuelle Perspektive der Diskutantinnen bietet dem Publikum Einblicke in die Arbeitswelt arabisch-islamischer Gesellschaften und verspricht einen interessanten Perspektivenwechsel.

Eine Veranstaltung des Studium Generale der Universität Freiburg, der Landeszentrale für politische Bildung Baden Württemberg — Außenstelle Freiburg sowie dem Orient-Netzwerk e.V. und dem ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) am 2. Dezember 2013 um 20:00 Uhr c.t. im Hörsaal 1098 der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Brsg..


Referentinnen:
Olfa Jelassi, Tunisian Forum for Youth Empowerment, Tunis
Fatiha Djabour, Jurexitek Center for Council and Advanced Training, Oran
Hala Khasawneh, Jordan Chamber of Commerce, Amman


Moderation:
Prof. Dr. Johanna Pink, Islamwissenschaft (Uni Freiburg)

 

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.


Mit seinem Förderprogramm „CrossCulture Praktika” setzt sich das ifa für den interkulturellen Dialog und die Stärkung der Netzwerkbildung zwischen Deutschland und islamisch geprägten Ländern ein. Es bietet jungen Berufstätigen aus den beteiligten Kulturen die Möglichkeit, ihre professionellen und politischen Kompetenzen zu erweitern und durch einen Praktikumsaufenthalt in ihrem Gastland internationale Erfahrungen zu sammeln. Der interkulturelle Austausch zwischen den Stipendiaten und ihren Gastorganisationen regt zu grenzübergreifendem Dialog und weiterführenden Kooperationen an. Im Jahr 2013 fördert das ifa insgesamt 52 Praktikanten aus den Zielländern. Das Programm wird aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert.

 

Informationen zum CrossCulture-Programm:
Dr. Eva Sodeik-Zecha, Leiterin CrossCulture Praktika, Tel. 0711.2225.143, sodeik-zecha[at]ifa.de


Pressekontakt ifa:
Miriam Kahrmann, Leiterin Kommunikation, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart, Tel. 0711.2225.105, kahrmann[at]ifa.de, www.ifa.de


Weitere Informationen unter:
www.studiumgenerale.uni-freiburg.de/einzelvortraege2013 

Bericht zu „Women at Work — Career Management in Arabic and Islamic Countries”

Wie sieht der berufliche Alltag für Frauen in arabischen Ländern aus?
Mit welchen Schwierigkeiten haben sie zu kämpfen und welche Unterstützung gibt es für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie? Haben sie gute Aufstiegschancen und werden sie bei der Karriereplanung gefördert?

Die Referentinnen Olfa Jelassi aus Tunesien, Hala Khasawneh aus Jordanien und Fatiha Djabour aus Algerien widmeten sich diesen Fragen und schilderten eindrücklich ihre Situation als berufstätige Frauen in ihren Heimatländern.

Etwa 40 Personen folgten den Erzählungen der Referentinnen gespannt. Besonderen Eindruck hinterließ Fatiha Djabour: Beide Eltern sind Analphabeten. Trotzdem hat sie erfolgreich Medizin studiert und arbeitet nun vormittags im Krankenhaus und nachmittags als Start-up-Beraterin für Frauen.
Die Veranstaltung war ein Kooperationsprojekt zwischen dem ifa (Institut für Auslandsbeziehungen), dem Studium generale der Universität Freiburg, der Landeszentrale für politische Bildung (Außenstelle Freiburg) sowie dem Orient-Netzwerk e.V. Sie sollte die besondere Situation junger, berufstätiger Frauen in arabischen Ländern, insbesondere in den Transformationsstaaten, in den Blickpunkt rücken. Die politischen Umbrüche lassen dort für Frauen einen Wandel im Arbeitsalltag erwarten. Die individuelle Perspektive der Diskutantinnen bot dem Publikum Eindrücke von der Arbeitswelt in arabisch-islamischen Gesellschaften und ermöglichte so einen interessanten Perspektivenwechsel. Die Organisatoren setzen sich damit für den interkulturellen Dialog und die Stärkung der Netzwerkbildung zwischen Deutschland und islamisch geprägten Ländern ein. Gefördert wurde die Veranstaltung aus Mitteln des Auswärtigen Amtes.

Die Podiumsdiskussion fand am 02. Dezember 2013 an der Universität Freiburg statt und wurde von Frau Prof. Dr. Johanna Pink, Orientalisches Seminar, moderiert.

Ein Audiomitschnitt der Podiumsdiskussion findet sich hier.

Autorin: J. Ateia
Bilder: Reiner Mühlsiegl

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