Unsere aktuellen Projekte

Wir arbeiten stets an verschiedenen Projekten – meistens, um für unsere Kunden das Beste zu erreichen. Von Zeit zu Zeit experimentieren wir jedoch auch an völlig neuen Konzepten und Ideen.

Stadtrallye durch Freiburg

On the Run – eine interreligiöse Stadtrallye durch Freiburg 

In Kooperation mit der Präventionsstelle der Stadt Freiburg (Turuq) bieten wir für alle interessierten Schulen und Jugendzentren eine interreligiöse Stadtrallye an. Ziel des Projektes ist es, den Jugendlichen einen vorurteilsfreien Zugang zu den Religionen Islam, Christentum und Judentum zu ermöglichen.

Islam auf - Projekt

Islam auf: Badisch, Sächsisch & Hessisch

Eine (fiktive) regionale Persönlichkeit, die sich an einer nahen Universität wissenschaftlich und privat mit dem Islam beschäftigt, erzählt aus seinem Lebens- und Unialltag und beantwortet Fragen, die ihr über den Islam gestellt werden. Die Antworten verfasst diese Persönlichkeit in ihrem Dialekt.

Ramadan-Quiz des Orient-Netzwerk e. V. 

Fachliche Unterstützung an Schulen - Berufsschulen in Kehl

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Eines der ersten Projekte des Orient-Netzwerk e.V. (ON) war die Fachliche Unterstützung an Schulen. Dieses Projekt hat Anfang 2014 eine neue Einsatz- und Kooperationsmöglichkeit hinzugewonnen. Ein Lehrer der Beruflichen Schulen Kehl wurde im Januar 2014 über den Newsletter des ON auf das Vereinsangebot aufmerksam und bekundete Interesse an einer Zusammenarbeit. 
Am Berufsschulzentrum in Kehl gibt es einen sogenannten „Religionsmittwoch”, an dem wöchentlich die für die allgemeinbildenden Ausbildungsgänge der Schule verpflichtenden Religions- und Ethikstunden stattfinden. Aus Sicht der Lehrer können die Schülerinnen und Schüler hier von einem externen Informationsangebot zum Thema Islam profitieren. 
Aus diesem Grund lud das Berufsschulzentrum das Orient-Netzwerk e.V. ein, an ihrer Schule Vorträge zu verschiedenen Themen im Bereich des Islam zu halten. Diese sollten sich in Form von 90-minütigen Unterrichtseinheiten in den Jahrgangsstufen 11 bis 13 gestaltet werden. Vorgesehen war, zunächst Basiswissen in den Themenfeldern des Islam als Weltreligion, die Pflichten im Islam, die islamischen Religionsgemeinschaften sowie islamische Bräuche und Traditionen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schüler zu erarbeiten und anschließend die Ergebnisse mit Fachwissen zu erläutern und zu ergänzen. 
Die erste Veranstaltung an den beruflichen Schulen in Kehl fand am 12. November 2014 statt und war ein voller Erfolg: Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die beteiligten Lehrer zeigten sich begeistert von dieser Unterrichtsform, die externes Fachwissen in den schulischen Unterricht einbindet — eine Möglichkeit, den Schülerinnen und Schüler Eindrücke und Aspekte auf einer neuen Ebene zu vermitteln. Daher soll die Zusammenarbeit 2015 fortgesetzt werden. 
Für die kommenden Termine 2015 ist unter anderem geplant, dass verschiedene Vereinsmitglieder des Orient-Netzwerks e.V. von ihren Reisen und Aufenthalten in islamischen Ländern berichten. Zudem sind weitere islamspezifische Themenfelder, wie beispielsweise „Islam in Deutschland” oder „Islam in den Medien” angedacht, während die bereits behandelten Themen des ersten Unterrichtseinsatzes vertieft werden sollen. Den Schülerinnen und Schüler soll dabei auch die Möglichkeit gegeben werden, Fragen an die Vortragenden zu stellen sowie über die Themen auf sachlicher Ebene zu diskutieren.

Das Orient-Netzwerk e.V. bietet auch anderen Schulen gerne eine fachliche Unterstützung zum Themenkomplex Islam an.


Geschichten aus der Nachbarschaft

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Wer von der Türkei nach Armenien will, muss einen langen Umweg quer durch Georgien in Kauf nehmen. Das gilt für Menschen genauso wie für Handelsgüter. Und wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben: Außer alten Vorurteilen wissen wir wenig über unsere Nachbarn.
Weil der Landweg der Begegnung lang und beschwerlich ist, wollen wir uns in virtuellen Welten treffen. Wir — armenische und türkische Studierende — bloggen über Themen, die uns bewegen: Wir schreiben über unseren Alltag, unsere Kultur, unsere Zukunft. Wir lesen die Posts der anderen, kommentieren sie und treffen uns zu Skype-Konferenzen.
Und wer weiß, was wir dabei alles herausfinden …

Das Orient-Netzwerk e.V. möchte mit diesem Projekt dem türkisch-armenischen Dialog eine Plattform bieten.

Hier geht's zum Blog.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an fischer[at]orient-netzwerk.de. 

Vergangene Projekte

3 Frauen | 3 Religionen

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Leitende Funktion und Gelehrsamkeit im Dienst der Religionen Judentum, Christentum und Islam


In Zusammenarbeit mit dem Colloquium politicum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. und dem Carl-Schurz-Haus Freiburg.

 

Die Freitagspredigt eines Imam, die Bischofskonferenz, die Thora-Lesung durch einen Rabbiner: Geistliche Leitung und Gelehrsamkeit in Islam, Christentum und Judentum scheinen von Männern dominiert zu sein. Die vermeintliche Unterordnung und Ungleichbehandlung der Frau in diesen drei Religionen ist ein kontrovers diskutiertes Thema.

Historische Quellen belegen jedoch, dass Frauen in allen drei abrahamitischen Religionen eine bedeutende Rolle in Führerschaft und Gelehrsamkeit spielten. Im Alten Testament wird die besondere Rolle der Richterin Debora und Esther erwähnt, die die Juden vor der Vernichtung in Persien rettete. Im Neuen Testament erfährt man von Phoebe, einer Diakonin aus Korinth, und von Priska, die mit ihrem Mann zusammen der römischen Gemeinde einen Versammlungsort zur Verfügung stellte. Die bekannte Islamwissenschaftlerin Annemarie Schimmel sowie die islamische Feministin Fatima Mernissi bringen den Zugang zu Bildung in Zusammenhang mit der allgemeinen Stellung der Frau in islamischen Gesellschaften. Dass Frauen über ihre „verbrieften Rechte” aus Koran und Sunna im Unklaren gelassen werden und in den häuslichen Bereich gedrängt wurden, ist nach Mernissi und Schimmel eine jüngere, soziale Entwicklung in islamischen Gesellschaften und nicht Gedanke der Religion. Wie steht es um die Auseinandersetzung mit dieser theologischen Argumentation? Wie schätzen Frauen selbst ihre Position in den Religionen ein? Welche Chancen und Herausforderungen sehen sie?

Das Colloquium politicum und das Orient Netzwerk e.V. möchten mit zwei Veranstaltungen die Rolle von weiblicher Gelehrsamkeit und Führerschaft in Judentum, Christentum und Islam diskutieren. In einem einführenden Vortag wird Prof. Dr. Bernhard Uhde allgemeine Informationen zur Rolle der Frau in der Historie von Religionen geben. Am Trialogabend werden dann drei Frauen aus den drei Religionen zu Wort kommen.

 

Die Vorträge der Reihe:

07. Mai 2013, 20.00 c.t., HS 1199, KG I
Prof. Dr. Dr. Bernhard Uhde
(Universität Freiburg, Theologische Fakultät, Institut für Systematische Theologie)
FRAUEN — RELIGIÖS? GELEHRT? VERANTWORTLICH?
Bedeutende Frauen und Bedeutung von Frauen in Judentum, Christentum, Islam

 
04. Juli 2013, 18.00 c.t., Aula, KG I
Halima Krausen
(Islamische Theologin an der Imam-Ali-Moschee in Hamburg)
Esther Jonas-Märtin
(Rabbinats-Kandidatin, z.Zt. Praktikantin an der jüdischen Kultusgemeinde in Göttingen)
Andrea Busse
(Pastorin an der Kirche St. Katharinen in Hamburg)
Trialogabend: 3 Frauen | 3 Religionen

Adabiyat meets Classic

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Grenzen und Grenzüberschreitungen: Unter diesem Motto soll der für das nächste Frühjahr geplante „Arabische Literaturnachmittag” stehen. Angelehnt ist dieses Motto an das Thema der „Arabischen Filmwoche 2014”, die durch den Eurient e.V. in Leipzig organisiert wird. Das Orient-Netzwerk beteiligt sich an der Gestaltung des Rahmenprogramms zu dieser Filmwoche, getreu des Netzwerk-Gedankens unserer Vereins in Kooperation mit dem Eurient e.V. Leipzig und dem Grassi Museum für Völkerkunde (Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen). Gemeinsam wollen wir einen Nachmittag mit Lesungen aus modernen arabischen Theaterstücken und Kurzgeschichten gestalten, die zweisprachig (arabisch-deutsch) vorgetragen werden sollen. Außerdem erwartet das Publikum musikalische Untermalung durch Oud- und Trommelklänge, gespielt durch den Berliner Musiker Ghaith sowie eine weitere künstlerische Überraschung.

 

Termin und Ort: Freitag, 25. April 2014, 17.00 Uhr, im Zimeliensaal (Grassi-Museum für Musikinstrumente) 

Christen in der arabischen Welt

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In Kooperation mit AKIJA e.V. und der Evangelischen Landeskirche in Baden

 

Der Nahe Osten wird von der hiesigen Öffentlichkeit gemeinhin als eine Region wahrgenommen, die ausschließlich durch islamisch legitimierte Glaubens- und Handlungsmuster geprägt ist. Dabei wird häufig übersehen, dass in einigen Ländern der arabischen Welt das Christentum bereits lange vor der Ausbreitung des Islam existierte und sich in den einzelnen Regionen ganz unterschiedlich entwickelte, sodass in manchen Ländern christliche Konfessionen bis zum heutigen Tag eine nennenswerte Minderheit neben den verschiedenen islamischen Gruppierungen stellen.

Das Ziel der von und projektierten Veranstaltungsreihe soll es sein, der Öffentlichkeit eine Vorstellung von der geschichtlichen Entwicklung des Christentums in der arabischen Welt zu vermitteln und sich dann auf die aktuelle Situation der autochthonen christlichen Minderheiten zu konzentrieren.

Kennzeichnend für die Situation des orientalischen Christentums ist die starke Zersplitterung in verschiedenste Konfessionen, die manchmal auch über eine eigene ethnische Identität verfügen, sowie das Zusammenleben mit einer arabisch-islamischen Mehrheitskultur. Die verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten bedingen dabei auch die unterschiedlichen Positionen der orientalischen Christen. Während Christen in Syrien oder dem Libanon relativ große Freiheiten bei der Ausübung ihres Glaubens genießen, sehen sich ihre Glaubensbrüder im Irak in jüngster Zeit mit Anschlägen und Morden konfrontiert, die eine immer schnellere Abwanderung zur Folge haben und für das Fortbestehen der christlichen Gemeinde in diesem Land existenzbedrohend sind.

Unsere Vortragsreihe will versuchen, all diese Entwicklungen soweit wie möglich auf einer objektiven Grundlage zu thematisieren, ohne dabei polemisch und einseitig Schuldzuweisungen auszusprechen, aber auch ohne die Lage zu verharmlosen. Zu diesem Zweck ist angedacht, die Situation aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Zunächst soll dazu ein wissenschaftlicher Experte zur Lage der orientalischen Christen referieren. In einer weiteren Veranstaltung wird eine Person, die die Lage der Christen aus eigener Anschauung kennt, über das Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen berichten; abschließend soll ein Amtsträger einer autochthonen christlichen Glaubensgemeinschaft seine Sicht der Dinge darlegen.


Die Vorträge der Reihe:

Mittwoch, 26.Oktober, 20 Uhr
Prof. Dr. Martin Tamcke
Universität Göttingen
„Christen in der arabischen Welt — Überblick, Geschichte, aktuelle Entwicklungen”

Bericht zum Vortrag

Donnerstag, 10. November, 20 Uhr
Dr. Habib Badr
Leitender Geistlicher der National Evangelical Church in Beirut / Libanon und Geschäftsführender Generalsekretär des Ökumenischen Kirchenrats im Mittleren Osten
„Die Ökumene der christlichen Kirchen im Mittleren Osten”


Alle Veranstaltungen fanden im Ernst-Lange-Haus/Evangelisches Forum, Habsburgerstraße 2, Freiburg statt.

Deutschland und seine Muslime

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Aktuelle Entwicklungen und Perspektiven

Die Rolle des Islam in und für Deutschland ist zu einem der zentralen gesellschaftspolitischen Themen der Gegenwart geworden, nicht zuletzt durch die hohe Zahl an aus muslimischen Ländern stammenden Flüchtlin- gen und den damit einhergehenden Herausforderungen im Bereich der Integration. Im Jahr 2006 hatte Dr. Wolfgang Schäuble, damals in seiner Funktion als Bundesinnenminister, die erste Islamkonferenz eröffnet, ein ‚Meilenstein des Dialogs zwischen Muslimen und der Politik‘, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Seit 2008 wird der deutschsprachige bekenntnisorientierte islamische Religionsunterricht deutschlandweit an Schulen eingeführt. Vier deutsche Universitäten bilden zurzeit islamische Religionslehrer bzw. Imame aus. Nach aktu- ellen Schätzungen leben ca. vier Millionen Muslime in Deutschland, dies entspricht ungefähr fünf Prozent der Gesamtbevölkerung. In der Hauptstadt ist fast jeder zehnte Einwohner muslimisch.




Islam in der Moderne

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In Zusammenarbeit mit dem Colloquium politicum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.

 

Das sozialgesellschaftliche Interesse in Deutschland an der Religion und Kultur der islamisch-orientalischen Welt ist in den letzten Jahren immer größer geworden. Das Interesse erstreckt sich über ein weites Spektrum und tritt in vielen Debatten in der Öffentlichkeit zu Tage. Dabei merkt man sehr schnell, dass in diesen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen und Diskussionen ein zum Teil sehr verzerrtes, sogar oft ein sehr einseitiges Bild des Islam existiert. Entgegen diesem Bild existiert nicht „der” Islam, sondern ein breites Spektrum an religiösen Strömungen und Ausprägungen innerhalb dieser Religion. Es handelt sich um eine hochkomplexe, über Jahrhunderte gewachsene und sich entwickelnde Glaubensgemeinschaft, die in sich keinesfalls als einheitlich zu betrachten ist. Dieser Tatsache möchten wir gerecht werden und der Öffentlichkeit die Möglichkeit bieten, sich ein differenzierteres Bild "des" Islams anzueignen.

Die Vortragsreihe wird gemeinsam mit dem Colloquium politicum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und dem Orient-Netzwerk e.V. im Sommersemester 2011 ausgerichtet und umfasst vier einzelne Vorträge. Mit dem Colloquium politicum hat das Orient-Netzwerk e.V. bereits im Wintersemester 2010/2011 erfolgreich zusammengearbeitet. Die namhaften Referenten sind im wissenschaftlichen Bereich tätig oder haben sich in der aktuellen Debatte zum Thema Islam engagiert und genießen Bekanntheit weit über ihr Tätigkeitsfeld hinaus.

Die Vortragsreihe „Islam in der Moderne” hat sich zum Ziel gesetzt, der Öffentlichkeit eine Chance zu bieten, sich umfassend zu diesem Thema zu informieren und eigene Vorstellungen zu entwickeln. Wir möchten die Themenvielfalt der islamwissenschaftlichen Forschung einem breiten Publikum zugänglich machen und damit einen Beitrag zum Abbau von Vorurteilen leisten. Die Vortragsreihe soll aus unterschiedlichen Perspektiven vielfältige Aspekte aufgreifen und sich sowohl an Studierende als auch an außeruniversitäre Kreise richten.

 


Die Vorträge der Reihe:

05. Mai 2011, 18.00 c.t.
Prof. Dr. Gudrun Krämer
Leiterin des Instituts für Islamwissenschaft der FU Berlin
Islam oder Islamismus? Die ägyptischen Muslimbrüder in Theorie und Praxis

 

09. Mai 2011, 20.00 c.t.
Aiman Mazyek
Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland
Warum haben wir Angst vorm „schwarzen Mann” - Islam in Europa

 

16. Mai 2011, 20.00 c.t.
Prof. Dr. Dr. Bernhard Uhde
Fachbereich für Religionswissenschaft und Religionstheologie an der Universität Freiburg
Islam — Unaufgeklärt?
Aufklärende Bemerkungen zum Verhältnis Islam — Moderne

 

18. Juli 2011, 20.00 c.t.
Hamed Abdel-Samad
deutsch-ägyptischer Politikwissenschaftler und Autor
Über sein Werk „Der Untergang der islamischen Welt”

Islam und Psychoanalyse

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 Lassen sich Islam und Psychoanalyse vereinbaren? Welche Chancen und Herausforderungen schafft diese Verbindung? Welche besonderen Bedürfnisse haben Patienten mit muslimischem Migrationshintergrund? Über diese und ähnliche Fragen sollen sich Psychotherapeuten, Orientwissenschaftler und Studierende beider Fachrichtungen im Rahmen des Projektes „Islam und Psychoanalyse” austauschen können. Konkreter Vortragstitel ist „Islam und Psyche. Einfluss von Migration auf die Entwicklung” und der Fokus der Veranstaltung wird auf dem Zusammenhang von (Gastarbeiter-) Zuwanderung und der Entwicklung der Folgegeneration liegen. Es werden also die Fragen geklärt: Was sind die Auswirkungen von Migration? Wie gibt sich die Migrationserfahrung an die Folgegeneration weiter und welche Effekte hat dies auf deren Identität.

Umgesetzt wird das Projekt in Form eines Vortrages, der zunächst in Leipzig (09. Oktober 2013) und dann in Freiburg (06. November 2013) abgehalten werden wird. Damit ist „Islam und Psychoanalyse” das erste Projekt des Orient-Netzwerkes, das überregional durchgeführt wird.

Als Referent für diesen Vortrag konnten wir Dr. Ibrahim Özkan, Leitender Psychologe des Schwerpunktes „Kulturen, Migration und psychische Krankheiten” am Asklepios Fachklinikum Göttingen gewinnen, der spezialisiert ist auf die Themenbereiche Migration und Krankheit, Psychotraumata, Flüchtlingsarbeit und interkulturelle Kommunikation. Neben seiner Tätigkeit am Asklepios Klinikum gehört er zu den Mitbegründern des „Dachverbandes der transkulturellen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im deutschsprachigen Raum” (DTPPP) und ist Vorstandsmitglied der „Europäischen Integrationsgesellschaft für medizinische Versorgung e.V.”.

Außerdem konnten wir als Kooperationspartner die Büros für Integration und Migration der Städte Freiburg und Leipzig gewinnen. Weitere Adressaten der Vortragsreihe sind die psychologischen und orientalischen Institute der jeweiligen Universitäten, Migrantenverbände und interkulturelle Vereine. Ziele sind die Sensibilisierung deutscher Psychologen für Problematiken der Thematik „Islam und Psychoanalyse” sowie ein Beitrag zum regionalwissenschaftlichen Forschungsdiskurs zur Übertragbarkeit von europäischen Paradigmen der Psychoanalyse auf arabisch-islamische Gesellschaften.

Das Projekt geht auf eine Anfrage des Freiburger Vereins Treffpunkt e.V. zurück.

 


Die Vorträge der Reihe:

Dr. disc. pol./dipl. psych. Ibrahim Özkan
(Leitender Psychologe des Schwerpunktes „Kulturen, Migration und psychische Krankheiten” am Asklepios Fachklinikum Göttingen)
Islam und Psyche
Einfluss von Migration auf die Entwicklung

in Freiburg: 06. November 2013, ab 20.00 Uhr, Universität Freiburg, KG I, HS 1221
in Leipzig: 09. Oktober 2013, ab 18.30 Uhr, im Orientalischen Institut, Schillerstraße 6, S. 202 

Islamwissenschaft - und dann?

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 Kennenlern-Kaffee mit Dr. Jan Claudius Völkel
am 27. Juni 2014

Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Fachschaft Islamwissenschaft ausgerichtet und hatte zum Ziel Islamwissenschaftler und ein interessiertes Publikum zur aktuellen politischen Lage in Ägypten zu einem Austausch einzuladen. Die berufliche Perspektive von Islamwissenschaftlern wurde ebenfalls aufgegriffen und im Rahmen des Gesprächs diskutiert.


Herr Dr. Völkel, der an der Universität Freiburg promoviert hatte, arbeitet seit 2013 für den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Kairo, Ägypten. Dort unterrichtet er im Auftrag des DAAD an der Universität von Kairo Politikwissenschaft. Er berichtete über seine Erlebnisse in den Zeiten politischen Wandels und zeigt eindrucksvolle Bilder direkt aus der ägyptischen Hauptstadt. Die tägliche Auseinandersetzung mit den politischen Spannungen sowie die wirtschaftliche, politische und soziale Situation erläuterte er den Zuhörern aus politikwissenschaftlicher Perspektive. Damit verhalf er den Zuhörern zu einem tieferen Verständnis der politischen Zusammenhänge im bevölkerungsreichsten arabischsprachigen Land.

Jüdisches und muslimisches Gemeindeleben in Straßburg


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In Kooperation mit der Judaistik und dem Studium generale der Universität Freiburg.

 

Das Orient-Netzwerk e.V.bietet in Kooperation mit der Judaistik und dem Studium Generale der Albert-Ludwigs-Universität eine Exkursion nach Straßburg an, bei der wir eine jüdische und eine muslimische Gemeinde der Stadt besuchen werden. Nach der Ankunft in Straßburg erhalten wir eine Führung durch die Grande Mosquée de Strasbourg . In der Mittagspause steht genug Zeit zur freien Verfügung, um eine warme Mahlzeit in der Nähe der Grande Synagogue de La Paix einzunehmen, welche uns anschließend von einem ein Gemeindemitglied gezeigt und erläutert wird. Zum Abschluss erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, selbstständig die Straßburger Innenstadt zu erkunden. Hier bietet sich insbesondere ein Besuch des Straßburger Münsters oder des seit 1570 bestehenden Weihnachtsmarktes an, der mit seinen 300 Ständen an elf Standorten zu einem der größten Weihnachtsmärkte in Europa zählt.


Wir möchten darauf hinweisen, dass aus Sicherheitsgründen leider keine Taschen in die Synagoge mitgenommen werden dürfen und Bildaufnahmen untersagt sind. Des Weiteren wird der Personalausweis benötigt. Herren sollten eine Kopfbedeckung mitbringen.  

Nach Anmeldeschluss werden wir uns bei allen Teilnehmern bezüglich weiterer Informationen melden. Hierzu ist es wichtig, dass Sie bei der Anmeldung eine gültige E-Mail Adresse hinterlassen, die Sie auch regelmäßig abrufen.


Termin: Donnerstag, den 11.12.2014 Treffpunkt: 07.45 Uhr vor dem Konzerthaus FR Rückkehr: ca. 19:30 Uhr vor dem Konzerthaus FR Teilnahme: max. 48 Personen Gebühr: Studierende 24,- € / Nichtstudierende 30,- € (inkl. Führungen und Busfahrt) Anmeldeschluss: 13.11.2014 

Brennpunkt Nahost

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In Kooperation mit AKIJA e.V. und der Evangelischen Landeskirche in Baden

 

Der Nahe Osten wird von der hiesigen Öffentlichkeit gemeinhin als eine Region wahrgenommen, die ausschließlich durch islamisch legitimierte Glaubens- und Handlungsmuster geprägt ist. Dabei wird häufig übersehen, dass in einigen Ländern der arabischen Welt das Christentum bereits lange vor der Ausbreitung des Islam existierte und sich in den einzelnen Regionen ganz unterschiedlich entwickelte, sodass in manchen Ländern christliche Konfessionen bis zum heutigen Tag eine nennenswerte Minderheit neben den verschiedenen islamischen Gruppierungen stellen.

Das Ziel der von und projektierten Veranstaltungsreihe soll es sein, der Öffentlichkeit eine Vorstellung von der geschichtlichen Entwicklung des Christentums in der arabischen Welt zu vermitteln und sich dann auf die aktuelle Situation der autochthonen christlichen Minderheiten zu konzentrieren.

Kennzeichnend für die Situation des orientalischen Christentums ist die starke Zersplitterung in verschiedenste Konfessionen, die manchmal auch über eine eigene ethnische Identität verfügen, sowie das Zusammenleben mit einer arabisch-islamischen Mehrheitskultur. Die verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten bedingen dabei auch die unterschiedlichen Positionen der orientalischen Christen. Während Christen in Syrien oder dem Libanon relativ große Freiheiten bei der Ausübung ihres Glaubens genießen, sehen sich ihre Glaubensbrüder im Irak in jüngster Zeit mit Anschlägen und Morden konfrontiert, die eine immer schnellere Abwanderung zur Folge haben und für das Fortbestehen der christlichen Gemeinde in diesem Land existenzbedrohend sind.

Unsere Vortragsreihe will versuchen, all diese Entwicklungen soweit wie möglich auf einer objektiven Grundlage zu thematisieren, ohne dabei polemisch und einseitig Schuldzuweisungen auszusprechen, aber auch ohne die Lage zu verharmlosen. Zu diesem Zweck ist angedacht, die Situation aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Zunächst soll dazu ein wissenschaftlicher Experte zur Lage der orientalischen Christen referieren. In einer weiteren Veranstaltung wird eine Person, die die Lage der Christen aus eigener Anschauung kennt, über das Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen berichten; abschließend soll ein Amtsträger einer autochthonen christlichen Glaubensgemeinschaft seine Sicht der Dinge darlegen.


Die Vorträge der Reihe:

Mittwoch, 26.Oktober, 20 Uhr
Prof. Dr. Martin Tamcke
Universität Göttingen
„Christen in der arabischen Welt — Überblick, Geschichte, aktuelle Entwicklungen”

Bericht zum Vortrag

Donnerstag, 10. November, 20 Uhr
Dr. Habib Badr
Leitender Geistlicher der National Evangelical Church in Beirut / Libanon und Geschäftsführender Generalsekretär des Ökumenischen Kirchenrats im Mittleren Osten
„Die Ökumene der christlichen Kirchen im Mittleren Osten”


Alle Veranstaltungen fanden im Ernst-Lange-Haus/Evangelisches Forum, Habsburgerstraße 2, Freiburg statt.

Mit fremden Augen – ein "deutsch-türkischer" Advent

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mit der Autorin Betül Licht und ihrer Tochter, der Schauspielerin Zisan Licht


Am Sonntag, den 18.12.2011 — dem vierten Advent und Internationalen Migrationstag — gestaltete das Orient-Netzwerk e.V. in Zusammenarbeit mit der Akademischen Plattform Freiburg e.V., dem türkischen Studierendenverein der Universität Freiburg (KulTurk) sowie dem Internationalen Club Freiburg einen deutsch-türkischen Adventsnachmittag mit festlichen Leckereien. Die aus der Türkei stammende Autorin Betül Licht und ihre Tochter Zisan, die in Deutschland geboren wurde und einen deutschen Vater hat, tauschten sich über die christliche und muslimische Festkultur aus. Im Peterhofkeller der Universität Freiburg fanden sich rund 60 interessierte Gäste aller Altersgruppen ein, die den beiden Frauen erwartungsvoll folgten. Nach einer kurzen Einführung (von Mira Fischer und Jasmina Bellounar) entspann sich ein Dialog zwischen Betül und Zisan Licht über die deutsche und die türkische Kultur und ihre unterschiedlichen Traditionen. Betül Licht las Passagen aus ihrem Roman „In meiner Not rief ich die Eule” vor und Zisan Licht antwortete darauf mit einer deutschen Weihnachtsgeschichte.


Im Mittelpunkt des abwechslungsreichen Nachmittags stand die Frage, ob durch die Festtage die Kluft zwischen den Kulturen größer wird, oder ob sie verbindend wirken und zu einem besseren Miteinander beitragen können. Betül und Zisan Licht machten deutlich, wie wichtig es ist, offen, neugierig und tolerant anderen Kulturen gegenüber zu sein, um Vorurteilen keinen Raum zu lassen und um Begegnungen schaffen zu können.


Nach einer Pause, in welcher sich die Gäste mit türkischen und deutschen Leckereien und Getränken stärken konnten, wurde der Dialog wieder aufgenommen, welchen Zisan mit einem Gedicht Rumis abschloss. Im Anschluss daran bestand die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Anmerkungen zu geben, was die Gäste reichlich nutzten. Viele berichteten auch von eigenen Erfahrungen. Wer danach noch Zeit hatte, konnte den Adventsnachmittag mit dem köstlichen Gebäck oder einer Tasse Çay gemütlich ausklingen lassen.

Vortragsreihe

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In Zusammenarbeit mit dem Colloquium politicum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.

 

Die Vortragsreihe untersucht die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten und die Umbrüche der letzten Monate und versucht, sie einem breiten Publikum verständlicher zu machen. Als Ansatzpunkt dient die Rolle der Medien, deren Bedeutung für die regionalen Protestbewegungen diskutiert wird. Besondere Beachtung finden der Wandel der nahöstlichen Medienlandschaft und die Frage, warum und auf welche Weise die Öffentlichkeit in den unterschiedlichen Staaten gerade zu diesem Zeitpunkt so erfolgreich mobilisiert werden konnte.

Einen weiteren Schwerpunkt der Reihe bilden die Fragen, wie die Medien in Deutschland auf die Umbrüche in der arabischen Welt reagiert haben, welche positiven und negativen Aspekte in ihrer Berichterstattung festzustellen sind und in welcher Weise ihr Beitrag zu einem ausgewogenen Diskurs innerhalb der deutschen Öffentlichkeit eventuell noch verbessert werden kann.

 


Die Vorträge der Reihe:

08. November 2012, 20.00 c.t., HS 1199, KG I
Jörg Armbruster
Journalist und ARD-Korrespondent für den Nahen und Mittleren Osten
Das neue Arabien — Fest in der Hand der Muslimbrüder?

 

12. November 2012, 20.00 c.t., HS 1199, KG I
Dr. Asiem El Difraoui
Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin; Forschungsgruppe: Naher/Mittlerer Osten und Afrika
Medien als politische Infrastruktur — Chancen und Risiken am Fallbeispiel Naher Osten

Bericht zum Vortrag
 

15. November 2012, 20.00 c.t., HS 1199, KG I
Dr. Andreas Jacobs
Koordinator Islam und Religionsdialog der Konrad-Adenauer-Stiftung; ehemaliger Leiter des Auslandsbüros Ägypten der Konrad-Adenauer-Stiftung
Militärs, Unternehmer, Muslimbrüder, Machtverhältnisse und Politik im alten und neuen Ägypten


 

29. November 2012, 20.00 c.t., HS 1199, KG I
Esther Saoub
SWR Stuttgart; ehemalige Leiterin des ARD-Hörfunkstudios in Kairo
Kampf im Netz — Wie soziale Medien im syrischen Bürgerkrieg mitmischen und was das für die Berichterstattung in konventionellen Medien bedeutet


 

Begleitend zu dieser Reihe möchten wir Sie auch auf einen Vortrag im Rahmen der Reihe „Freiburger GeschlechterStudien im Colloquium politicum” hinweisen:


Freitag / 22. Februar 2013 / 10:30-11:30 / Carl-Schurz-Haus, Eisenbahnstraße 58-62
Prof. Dr. Roswitha Badry
Islamwissenschaft, Universität Freiburg
Körpersprache, Macht und Geschlecht in Zeiten des sozialen Umbruchs — Bilderwelten aus dem „Arabischen Frühling” 

Interreligiöser Dialog — Das Fundament des Friedens

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Das Orient-Netzwerk e.V. kann auf eine erste erfolgreiche Aktion zurückblicken: Am 10. November 2010 war Sheikh Khaled Bentounes, der Ehrenpräsident von Association Internationale Soufie Alawiya Rhein-Main e.V., Gast an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und hielt einen Vortrag mit dem Titel „Interreligiöser Dialog — Das Fundament des Friedens”. Der Vortrag fand im Rahmen des Colloquium politicum der Universität Freiburg statt. Veranstaltet wurde der Vortrag mit dem Colloquium politicum und der Association Internationale Soufie Alawiya Rhein-Main e.V.. 

Visions Basketball-Camp

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Vom 10. bis 15. April 2013 organisierte das Freiburger Orient-Netzwerk e.V. zusammen mit dem USC Freiburg, der Window Sports Academy Bethlehem und dem Ibdaa Cultural Center Dheisheh das erste Visions Basketball-Camp für palästinensische Flüchtlingskinder und Jugendliche. Gesponsort wurden die Organisatoren dabei von der Bekleidungsmarke Klutsh Apparel. Die Idee dazu kam vier engagierten Freiburger Basketball-Trainern, die unter dem Eindruck persönlicher Erfahrungen in der Region mit ihrem basketballerischen Know-how ein wenig Spaß und Perspektive in die Flüchtlingslager bringen wollten.

Am Anfang der Idee zum ersten Visions Basketball-Camp stand die Initiative des ehemaligen Freiburger Basketballers und Vorstandsmitglieds des Orient-Netzwerk e.V. Matthias Schwendemann, der 2007/08 in Jerusalem seinen Zivildienst ableistete. Er ging in seiner Zeit im Heiligen Land für das Team des Ibdaa Cultural Center Dheisheh in der ersten palästinensischen Basketball-Liga auf Korbjagd und pflegt seitdem gute Kontakte in die palästinensische Sportwelt. Gemeinsam mit den befreundeten Trainern Sascha Bozic, Co-Trainer der USC Eisvögel Freiburg (1. Bundesliga Damen), Stefan Schonhard, Trainer verschiedener Jugendteams (m/w) des USC Freiburg und Panagiotis Stylianopulos, zu der Zeit Trainer der Mädchenteams der Kos Celovec in der Kärntenliga in Österreich, entwickelte er das Konzept für das Sport-Projekt:

Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 16 Jahren aus verschiedenen Flüchtlingscamps im Gebiet Bethlehem sollten sportlich gefördert werden und eine basketballtechnische Grundlagenausbildung erhalten. Um auch nach Abreise der deutschen Trainer den Sportsgeist aufrecht zu erhalten, wurde das Camp in Verbindung mit einer Fortbildung für palästinensische Basketball-TrainerInnen durchgeführt. Der Fokus des Camps lag also auch auf der Schulung und Weiterbildung von lokalen Coachs, die mit jugendlichen Basketballspielerinnen und Basketballspielern nachhaltig arbeiten können und für deren sportliche Entwicklung verantwortlich sind.

Trotz einiger organisatorischer Schwierigkeiten vor Ort, die mit der veränderten Teilnehmerzahl bei der Trainerfortbildung und dem zunächst anders eingeschätzten Technik-Vorwissen der Teilnehmenden im Basketball zu tun hatten, war das Visions Camp ein voller Erfolg: Völlig unbehelligt von der doch gelegentlich angespannten Lage in der Region erreichte das Projekt 50 Flüchtlingskinder und –jugendliche, darunter 20 Mädchen, sowie sechs palästinensische Trainer und vier Trainerinnen. Die Teilnehmenden konnten an ihren Technik-Kompetenzen im Basketball feilen, aber auch auf dem Spielfeld abschalten und Spaß haben.

Das Orient-Netzwerk e.V. unterstützte das Projekt auf vielfältige Weise: Neben konzeptioneller Beratung sowie gestalterischem und übersetzerischem Know-how brachte der Verein auch sein Netzwerk in die Organisation des Visions Camp mit ein und vermittelte Kontakte vor Ort. Zusätzlich unterstützte das Orient-Netzwerk das Projekt bei der Akquise von Spenden. Der Projektverantwortliche Matthias Schwendemann zeigte sich mit den Resultaten des Projekts sehr zufrieden: „Die Kinder hatten großen Spaß und wir konnten wertvolle Kontakte knüpfen, die es uns hoffentlich ermöglichen, das Projekt in größerem Rahmen fortzusetzen. Außerdem haben wir einen kleinen Beitrag dazu geleistet, dass in diesem Sommer zum ersten Mal überhaupt eine organisierte Jugendliga in den Palästinensischen Autonomiegebieten stattfindet, an der auch Teams unserer Partner-Sportschule Window Sports Academy teilnehmen werden.”

Die involvierten deutschen Trainer (Sascha Bozic, Panagiotis Stylianopoulus, Stefan Schonhard und Matthias Schwendemann) organisieren das Camp in persönlicher Initiative und erhalten keine Vergütung. Alle finanziellen Mittel kommen den Teilnehmenden und der Organisation des Camps zugute. Die Mittel werden benötigt für Hallenmiete, Transport der Teilnehmenden, Wasser und Obst für die Teilnehmenden und für die Erstellung und den Druck eines Readers für die partizipierenden palästinensischen Trainer.

Das Visions Basketball Camp 2013 war für alle Beteiligten ein großer Erfolg. Um weiter auf dieses Fundament aufbauen zu können, wird das Orient-Netzwerk e.V. das Projekt auch 2014 unterstützen. Das zweite Visions Basketball Camp ist für August 2014 in Bethlehem geplant.


Bei Fragen oder Interesse an dem Projekt wenden Sie sich bitte an: schwendemann[at]orient-netzwerk.de


Weitere Infromationen über das Visions Camp vom April 2013 finden Sie unter den folgenden Links:

basketball.uscfr.de/index.php/news-abteilung/379-usc-coaches-im-nahen-osten

www.usc-eisvoegel.de/interview-teil-i-eisvogel-coach-on-tour/

www.usc-eisvoegel.de/teil-ii-eisvogel-coach-on-tour/

„Women at Work„

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Einladung zur Podiumsdiskussion
am 2. Dezember 2013, 20.00 Uhr c.t.,
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Brsg.


Welche Karriere- und Aufstiegschancen haben junge Frauen aus Jordanien, Palästina und Tunesien? Mit welchen Schwierigkeiten im Berufsalltag sind sie in ihren Heimatländern konfrontiert? Diese sind die Fragen, um die es in der Podiumsdiskussion „Women at Work — Career Management in Arabic and Islamic Countries” geht. Ein besonderer Fokus wird auf der Situation in dem Transformationsland Tunesien liegen. Die politischen Umbrüche lassen dort für Frauen einen Wandel im Arbeitsalltag erwarten.

Die individuelle Perspektive der Diskutantinnen bietet dem Publikum Einblicke in die Arbeitswelt arabisch-islamischer Gesellschaften und verspricht einen interessanten Perspektivenwechsel.

Eine Veranstaltung des Studium Generale der Universität Freiburg, der Landeszentrale für politische Bildung Baden Württemberg — Außenstelle Freiburg sowie dem Orient-Netzwerk e.V. und dem ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) am 2. Dezember 2013 um 20:00 Uhr c.t. im Hörsaal 1098 der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Brsg..


Referentinnen:
Olfa Jelassi, Tunisian Forum for Youth Empowerment, Tunis
Fatiha Djabour, Jurexitek Center for Council and Advanced Training, Oran
Hala Khasawneh, Jordan Chamber of Commerce, Amman


Moderation:
Prof. Dr. Johanna Pink, Islamwissenschaft (Uni Freiburg)

 

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.


Mit seinem Förderprogramm „CrossCulture Praktika” setzt sich das ifa für den interkulturellen Dialog und die Stärkung der Netzwerkbildung zwischen Deutschland und islamisch geprägten Ländern ein. Es bietet jungen Berufstätigen aus den beteiligten Kulturen die Möglichkeit, ihre professionellen und politischen Kompetenzen zu erweitern und durch einen Praktikumsaufenthalt in ihrem Gastland internationale Erfahrungen zu sammeln. Der interkulturelle Austausch zwischen den Stipendiaten und ihren Gastorganisationen regt zu grenzübergreifendem Dialog und weiterführenden Kooperationen an. Im Jahr 2013 fördert das ifa insgesamt 52 Praktikanten aus den Zielländern. Das Programm wird aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert.

 

Informationen zum CrossCulture-Programm:
Dr. Eva Sodeik-Zecha, Leiterin CrossCulture Praktika, Tel. 0711.2225.143, sodeik-zecha[at]ifa.de


Pressekontakt ifa:
Miriam Kahrmann, Leiterin Kommunikation, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart, Tel. 0711.2225.105, kahrmann[at]ifa.de, www.ifa.de


Weitere Informationen unter:
www.studiumgenerale.uni-freiburg.de/einzelvortraege2013 

Sachbericht zur deutsch-ägyptischen Jugendkonferenz „Yes you can”

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Der Verein Akija-Nahost e.V. veranstaltete vom 17. bis 23. Oktober eine deutsch-ägyptische Jugendkonferenz in Zusammenarbeit mit dem Orient-Netzwerk Freiburg. 
Die Jugendkonferenz bot vor allem die Möglichkeit der Begegnung: 22 ägyptische und 22 deutsche Jugendliche und junge Erwachsene mit unterschiedlichem kulturellem und religiösem Hintergrund trafen sich, um sich in englischer Sprache über ihre Lebenswirklichkeiten und Erfahrungen auszutauschen. Dabei wurde das gesellschaftliche Engagement in beiden Kulturkreisen und das Thema Religion/Religiosität zentral in den Blick genommen. Die Teilnehmer konnten eine Erfahrung der Begegnung mit einer fremden Kultur und mit einer fremden Religion machen. Die gewonnenen Erkenntnisse, Forderungen und Wünsche wurden schließlich als Statements formuliert und im Rahmen einer durch das katholische Hilfswerk „Missio” in München veranstalteten Podiumsveranstaltung über die Lage in Ägypten der Öffentlichkeit präsentiert. Gefördert wurde die Veranstaltung durch Zuschüsse des Auswärtigen Amtes und des KJP.

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